05.01.2018

Großes Fortuna-Interesse an Erfurts Menz

Lediglich über die Ablöse müssen sich die Südstädter noch mit ihrem Ligakonkurrenten einigen.

Bild: Seppalot13 - Eigenes Werk / Wikimedia Commons

Als erfahrener Defensivspieler passt Christoph Menz genau in das Anforderungsprofil von Fortuna-Trainer Uwe Koschinat, der nach den Verletzungen von Boné Uaferro (Kreuzbandriss, stieg gestern wieder ins Lauftraining ein) und Moritz Fritz (Mittelfußbruch), sowie der Ausmusterung von Cédric Mimbala noch auf der Suche nach Verstärkungen für die Abwehr ist. 

Der 29-Jährige absolvierte in dieser Spielzeit 17 von 19 möglichen Ligaspielen für Rot-Weiß Erfurt und verpasste nur zwei Partien gesperrt. Nach Führungskrise und finanziellen Problemen hatte sich der gebürtige Magdeburger jedoch öffentlich von seinem Verein distanziert, sodass der neue Trainer Stefan Emmerling nicht mehr mit ihm plant. Auch Menz' Berater Toni Kierakowitz betonte gegenüber liga3-online: „Christoph Menz möchte unter diesem Trainer nicht mehr spielen und den Verein verlassen."

Der Transfer hakt allerdings noch am Geld. Denn nach BILD-Informationen verlangen die Thüringer eine Ablöse, die die Fortuna nicht bereit zu zahlen ist. Die Rot-Weißen befinden sich dabei allerdings in einer Zwickmühle, denn sollte ein Transfer aufgrund dieser Forderung scheitern, würde Menz als Besserverdiener auf der Gehaltsliste bleiben.


Menz spielt seit 2014 in Erfurt und kam seitdem auf insgesamt 114 Einsätze und sieben Treffer in der 3. Liga. Zuvor spielte der Defensive Mittelfeldspieler bereits 106 Mal (1 Tor) für Dynamo Dresden und Union Berlin und in der 2. Bundesliga. Für seinen Jugendclub aus Köpenick kam der 28-Jährige zu Beginn seiner Profikarriere auch schon in der 3. Liga zum Einsatz, hat also ausreichend Erfahrung in dieser Spielklasse vorzuweisen. 

Bildquelle: Seppalot13 - Eigenes Werk / Wikimedia Commons

Kommentieren

Vermarktung:

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Mannschaften

Rubriken