19.07.2018

Fortuna Köln nutzt die letzte Saison als Basis

Letzte Saison gehörte Fortuna Köln zu den Überraschungsmannschaften in der Dritten Liga. Trainer Koschinat sieht seine Mannschaft besser aufgestellt als letzte Saison.

Foto: Ralph Augstein

Fulminant startete Fortuna Köln ins Testspiel gegen Rot-Weiß Oberhausen. Nach nicht einmal einer Minute durfte Uwe Koschinat an der Seitenlinie zum ersten Mal die Arme zum Jubeln nach oben reißen. Am Ende stand ein deutlicher 4:0-Testspielsieg gegen den Niederrheinpokalsieger der abgelaufenen Spielzeit. Nach dem Spiel analysierte der 46-Jährige das Gesehene und die bisherige Saisonvorbereitung der Kölner.

Uwe Koschinat über das Spiel gegen Rot-Weiß Oberhausen:

Wir haben viele gute und schnell vorgetragene Angriffe gesehen. Die erste Aktion des Spiels gelingt uns direkt. Dann ist der Gegner nach einer Minute im Rückstand und wird ein bisschen unruhiger. Das beeinflusst ein solches Spiel und muss man in seine Analyse ein Stück weit mit einfließen lassen. In Summe können wir ganz zufrieden sein.

Was für ein Auftreten können wir von Fortuna Köln in der 3. Liga erwarten?

Dass wir selbst versuchen, auf schnellstem Wege nach vorne zu kommen. Es ist schon so, dass wir prinzipiell auch in der vergangenen Saison immer eine sehr offensive Ausrichtung hatten und unser Heil in einem frühen attackieren suchen. Auf der anderen Seite muss es aber auch eine Weiterentwicklung der Mannschaft geben.

Hat es diese Weiterentwicklung gegeben?

Ich denke, da haben wir über die Transfers und zurückgekehrten Spieler mit Sicherheit auch, zumindest zum aktuellen Zeitpunkt, ein etwas breiteres Kreuz und andere Spielertypen. Da sieht man auch, dass wir Variationen haben von hinten heraus strukturiert Fußball zu spielen. Nicht nur über das schnelle Umschalten.

Eine relativ lange Vorbereitung geht auf die Zielgerade. Wo genau man steht, weiß man im Endeffekt nie. Was sagt das Bauchgefühl des Trainers?

Ich muss mir zumindest keine dramatischen Sorgen machen. Das kann sich aber ganz schnell in den ersten Spielen ändern. Aber ich würde sagen, rein, was die Qualität unseres Spiels und den Stand der athletischen Fähigkeiten angeht, da sind wir sehr gut durchgekommen. Wir überziehen nie, aber es ist auch nicht so, als würde sich jemand ausruhen. Dadurch, dass nicht so viele Änderungen im Kader zu verzeichnen sind, haben wir eine sehr gute Basis gehabt, auf der wir aufbauen. Wir sind ein Stück weiter als zum selben Zeitpunkt des letzten Jahres. Es ist aber nun mal so, dass wir gegen Preußen Münster direkt ein Erfolgserlebnis brauchen.

Wie letztes Jahr zu Saisonbeginn?

Letztes Jahr haben wir das in einer viel schwierigen Situation gegen den VfR Aalen gehabt. Also was die Vorbereitung angeht. Der Sieg gegen Aalen war ein bisschen glücklich, aber dann haben wir gegen Jena nachgelegt – und auf einmal kommst du in so einen Lauf rein (Anm. d. Red.: Fünf Spiele, 13 Punkte, Platz 1). Das kann jetzt aber mit einer Niederlage in Münster und dann in Halle eben komplett anders sein. Du brauchst am Anfang Ergebnisse, um Sicherheit zu gewinnen. Ich sehe uns auf einem guten Weg, aber die Wahrheit werden wir in anderthalb Wochen kennen.

Quelle: Kevin Lenk / RevierSport 

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