15.02.2018

„Es ist die Zeit gekommen, um neue Impulse zu setzen“

Raffaelo Wolf sucht nach vier Jahren beim VfL Rheingold Poll eine neue Herausforderung als Trainer.

Nachdem zwei Jahre lang um den Aufstieg mitgespielt wurde, gelang in der letzten Spielzeit der große Wurf. Als Zweiter hinter dem SV Botan stieg die 2. Mannschaft des VfL Poll in die Kreisliga B auf. Dort etablierte sich die Mannschaft unter Trainer Raffaelo Wolf auf Anhieb im oberen Drittel der Tabelle und überwinterte mit 24 Punkten aus 15 Spielen auf einem soliden siebten Rang. Für den mit 28 Jahren noch immer recht jungen Übungsleiter war es somit genau der richtige Zeitpunkt, um nach vier gemeinsamen Jahren seinen Abschied anzukündigen.

Raffaelo, was sind die Gründe für deinen Abschied am Saisonende?
Es ist die Zeit gekommen, um neue Impulse zu setzen. Das Maximum ist derzeit erreicht und der Verein muss sich langfristig weiterentwickeln.

Wie fällt deine Bilanz nach vier Jahren in Poll aus?
Die Bilanz ist herausragend! Vom ersten Tag an war es eine Erfolgsgeschichte. Alle haben an einem Strang gezogen, der Verein und das Team konnten sich weiterentwickeln und entfalten. Alle drei Mannschaften haben erfolgreich zusammengearbeitet und jeder hat sich dem Erfolg des Vereins unterstellt. Wir sind ein eingeschworener Haufen geworden. Es ist eine tolle Fußballfamilie, fast schon romantisch.

War der Aufstieg im letzten Jahr der größte Erfolg?
Der Aufstieg war nur das Ergebnis der erfolgreichen Arbeit aller Verantwortlichen und Spieler, der absolute Höhepunkt. Wir haben es geschafft, den Verein mit allen Mannschaften zu etablieren. Als Trainer der 2. Mannschaft ist man nach oben und unten immer die Schnittstelle, versucht inklusive seiner eigenen Ziele den Verein nach vorne zu bringen. Das ist gelungen!

Welche sportlichen Pläne hast du für die Zukunft?
Ich bin in meinem jungen Alter schon seit zwölf Jahren als Trainer tätig und versuche mich stetig weiterzuentwickeln. Die neue Aufgabe muss eine sportliche Perspektive sowie ein familiäres Umfeld mit sich bringen.

Ist denn schon eine neue Aufgabe in Sicht?
Bisher gibt es ein paar lose Anfragen aus dem Rhein-Erft- und Kölner Kreis, um dort Trainer oder sportlicher Leiter zu werden.

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