Duell der Enttäuschten im Südstadion?

Fortuna Köln empfängt Hansa Rostock im vorletzten Heimspiel der Saison.

28. April 2018, 09:32 Uhr

Szene aus dem Hinspiel! / Bild: Fortuna Köln

Nach sechs Niederlagen in Folge ist in der Südstadt die Euphorie weg und der Frust sowohl auf als auch neben dem Platz spürbar. Dieser kann nach Meinung von Fortuna-Trainer Uwe Koschinat „nur durch positive Ergebnisse“ wieder in positive Energie umgewandelt werden. Gegen die Gäste von der Ostsee erwartet der Trainer, „dass es Spiel wird, was auf hohem Niveau zu spielen ist, wenn wir punkten wollen.“

Vor einigen Wochen hätte es sich bei dem Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften noch um ein Duell um den Aufstieg handeln können. Doch noch früher als die Fortuna verabschiedete sich Hansa auf dem Rennen und konnte erst am vergangenen Spieltag durch einen 2:0-Erfolg gegen Wehen Wiesbaden wieder dreifach punkten nachdem die Kogge zuvor neunmal in Folge (sechs Remis, drei Niederlagen) ohne Sieg geblieben war.

Dass die Fortuna in der heutigen Begegnung mit Christoph Menz, Dominik Ernst, Hamdi Dahmani und Robin Scheu auf vier potenzielle Stammspieler verzichten muss, macht die Aufgabe nicht einfacher. Dennoch gilt: „Wir müssen wieder in Tritt kommen, um auch das Pokalhalbfinale positiv zu gestalten“ sagt Bone Uaferro im Hinblick auf das wichtige Derby gegen die Viktoria. Obwohl der Vize-Kapitän nach über sieben Monaten Verletzungspause ins Mannschaftstraining zurückgekehrt ist, käme ein Einsatz gegen Rostock noch zu früh: „ Ich glaube in der jetzigen Konstellation würde es nichts bringen, etwas über das Knie zu brechen“ Koschinat.

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