30.03.2018

Fortuna will Sieg gegen die Remis-Könige

Kölner treffen nach zwei Niederlagen zu Hause auf Meppen - Menz und Fritz sind fit

Das Tor in Erfurt durch Amir Falahen war zu wenig. Gegen Meppen soll nun ein Sieg her. Foto: Fortuna.

Deutlich entspannt hat sich die personelle Situation bei der Fortuna vor dem Heimspiel am Samstag (14 Uhr) gegen den SV Meppen. „Christoph Menz und Moritz Fritz haben heute vollumfänglich trainiert. Auch die Beschwerden bei Dominik Ernst sind nicht schlimmer geworden, er ist einsatzfähig“, sagte Uwe Koschinat am Freitag nach dem Abschlusstraining. Verzichten muss der Trainer somit gegen die Emsländer im Kölner Südstadion nur auf Bernard Kyere, der nach seinem Platzverweis in Erfurt für zwei Spiele gesperrt wurde. 

Zumindest einer der beiden zuletzt erkrankten Innenverteidiger, wenn nicht beide, werden also zu Hause in der Startelf auflaufen. Als Alternative stünde Christopher Theisen bereit, der beim 2:1 im Pokal unter der Woche bei Borussia Freialdenhoven das Abwehrzentrum neben Kyere besetzte. „Wie wichtig Christoph Menz für uns ist, hat man gesehen, als er fehlte“, so Koschinat. Fritz war bei seiner Rückkehr in Erfurt nach langer Leidenszeit noch deutlich die fehlende Spielpraxis anzumerken. „Ihm fehlte ein wenig die Aggressivität in der Vorwärtsbewegung. Aber er ist ein sehr veranlagter Spieler für diese Position“, so der Coach. Ebenfalls kaum Bindung zum Spiel hatte nach der schnellen Unterzahl Kristoffer Andersen im Mittelfeld. „Kris verteidigt gerne vorwärts, das war nach der schnellen Roten Karte nicht mehr möglich.“ Schmerzlich vermisst wurde in Erfurt auch der gesperrte Robin Scheu, der gegen Meppen „definitiv“ in die erste Elf zurückkehrt. „Er hätte uns gutgetan. Wir waren an dem Tag in Unterzahl zu laufschwach aufgestellt. Es fehlte an der Gegenbewegung. Das konntest du aber auch vorher schlecht coachen diesen Spielverlauf, außerdem fehlten mir die Alternativen“, so Koschinat, der nun auch Lars Bender als weitere Option zur Verfügung hat.

Trotz zweier enttäuschender Niederlagen in Folge will Koschinat die Zielsetzung beibehalten. „Die Wahrscheinlichkeit noch um Platz drei mitspielen zu können, ist sehr gering geworden. Aber, wir wollen uns später nicht vorwerfen lassen, wir hätten zu schnell losgelassen. Wir schmeißen nichts weg. Da das Pokal-Halbfinale erst Anfang Mai angesetzt ist, müssen wir ja auch unsere volle Wettbewerbsfähigkeit aufrechterhalten“, so der Trainer, der seine Mannschaft in punkto Einsatzbereitschaft auch in Schutz nimmt. „Die Niederlagen hatten nullkommanull damit zu tun, dass die Jungs nicht wollten.“ Aufpassen müssen die Kölner am Samstag gegen Meppen vor allem auf Benjamin Girth, mit 15 Treffern einer der Top-Torjäger der Liga. Die Gäste sind mit zwölf Punkteteilungen die Remis-Könige der Liga. „Diese Statistik passt gar nicht zu deren Spielweise. Das ist eine sehr aktive Truppe mit einer enormen defensiven Stabilität. Einen Rückstand sollten wir tunlichst vermeiden“, so Koschinat. 

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