20.02.2019

FVM mit Vertretern aus Vereinsdialogen in Kassel

Nach 2003 und 2012 lädt der Deutsche Fußball-Bund zum dritten Mal zum Amateurfußball-Kongress ein.

Die Teilnehmer aus dem FVM

Vom 22. bis 24. Februar tagen Vertreterinnen und Vertreter aller Organisationsebenen des deutschen Amateurfußballs in Kassel, um über die aktuellen und künftigen Herausforderungen des Vereinsfußballs im Amateurbereich zu diskutieren. Erwartet werden 286 Teilnehmer, darunter neben prominenten Gästen wie den Bundestrainern Joachim Löw und Martina Voss-Tecklenburg Delegierte aus dem DFB, den Regional- und Landesverbänden, Fußballkreisen und vor allem Amateurvereinen.

Ziel ist es, die erwarteten positiven Effekte durch die EURO 2024 bestmöglich für den Amateurfußball zu nutzen. Kernthemen des Kongresses sind „Vereinsfußball 2024“, „Rahmenbedingungen des Vereinsfußballs“, „Verband 2024“, „Bildung/Qualifizierung 2024“ und „Digitalisierung“. Passend dazu lautet der begleitende Hashtag: #meinVerein2024, unter dem nicht nur die Delegierten vor Ort, sondern alle Amateurfußballinteressierten ihre Wünsche und Forderungen zum Ausdruck bringen sollen.

Aus dem FVM fahren neben Präsident Alfred Vianden und Geschäftsführer Dirk Brennecke und den drei Kreisvertretern Jürgen Bachmann (Bonn), Mark Degenhardt, Doris Mager (Euskirchen) auch Manuel Sanchez (Ideal CF Casa de España), Dirk Illgner (SV Rot-Weiß Dünstekoven), Frank Wildermuth (SV Menden), Sahin Yildirim (Spvg. Frechen 20), Lars Lüdeke (Falke Bergrath) und Sandra Leipertz (FC Rasensport Tetz) als Vertreter aus FVM-Vereinen mit nach Kassel, die bei den Vereinsdialogen, die der FVM seit mehreren Jahren anbietet, bereits kritisch wie konstruktiv Impulse gesetzt haben und das nun auch in Kassel tun sollen.

„Die Vereine sind der Kern des Fußballs, deswegen müssen wir die Basis stärken“, erklärt FVM-Präsident Alfred Vianden. „Der Amateurfußball-Kongress 2012 hat eine Vielzahl an Themen aufgezeigt, denen sich der Amateurfußball stellen muss, damit die Vereine an der Basis stark bleiben. Im Rahmen der beiden Masterpläne haben wir im organisierten Fußball viele Maßnahmen umgesetzt, um unsere Vereine zu unterstützen. Für den Fußball-Verband Mittelrhein stand in den letzten sechs Jahren vor allem der Dialog im Mittelpunkt, den wir im Rahmen von über 100 Vereinsdialogen, 21 Vorstandstreffs, neun Kreisdialogen, mehreren Dialogwerkstätten und weiteren Formaten stark vorangetrieben haben. Wir haben äußerst positive Resonanz und Anregungen zur noch besseren Ausgestaltung unserer Arbeit für die Vereine erhalten. Vor allem in Bezug auf unsere Kernaufgabe, den Spielbetrieb, haben wir viele konkrete Verbesserungen und Flexibilisierungen eingeführt. Aus meiner Sicht ist der Dialog auf Augenhöhe der richtige Weg, um den Amateurfußball weiterzuentwickeln. Ich freue mich sehr darauf, dass wir im Rahmen des Amateurfußball-Kongresses 2019 nun wieder einen bundesweiten Status Quo aufnehmen, gemeinsam diskutieren und uns neue Ziele setzen, um den Amateurfußball fit für 2024 zu machen.“

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