03.03.2019

Last-Minute-Siegtreffer für Beecker – Regionalligist wird Favoritenrolle gerecht

Mittelrheinpokal-Viertelfinale: Der SV Bergisch Gladbach 09 unterlag dem FC Wegberg-Beeck mit 1:2 (0:1), Borussia Freialdenhoven musste sich Alemannia Aachen mit 1:3 (1:2) geschlagen geben.

Hasanis entscheidendes Tor / Bild: Michael Schnieders

Im Duell der beiden Mittelrheinligisten SV09 und FCWB, das vor rund 100 Zuschauern auf dem Kunstrasen des iSOTEC Sportpark stattfand, gingen die Gäste kurz vor der Pause durch Shpend Hasani nach Vorarbeit von Stefan Thelen mit 0:1 in Führung (42.). Diese hatte jedoch nur bis kurz nach dem Wiederanpfiff Bestand, denn dann traf Metin Kizil in der 46. Minute bereits zum 1:1-Ausgleich.

Anschließend waren die Gastgeber dem zweiten Treffer näher und kamen zu weiteren guten Möglichkeiten durch Kizil und Daniel Isken, die jedoch von Beecks Keeper Stefan Zabel pariert werden konnten. Als die Begegnung auf eine Verlängerung hinaus zu laufen schien, war es erneut Hasani, der kurz vor dem Ende der dreiminütigen Nachspielzeit nach einem Freistoß zum 1:2-Endstand einschoss (93.). "Im Pokal zählt am Ende nur das Ergebnis. Wir sind froh das wir nach fünf Jahren endlich Mal wieder das Halbfinale im Bitburger Pokal erreicht haben", so das Fazit von FCWB-Trainer Friedel Henßen, dessen Mannschaft im Ligabetrieb noch deutlich mit 0:3 beim SV09 gewonnen hatte.


Im zweiten Viertelfinale am Karnevalssamstag stellte Alemannia Aachen bei Borussia Freialdenhoven vermeintlich frühzeitig die Weichen aufs Weiterkommen. Vor starker Kulisse von knapp 1700 Zuschauern köpfte zunächst Robin Garnier nach 21 Minuten einen Lupfer von Dimitry Imbongo zur 0:1-Führung ins Tor. Imbongo avancierte anschließend vom Vorbereiter zum Vollstrecker und erhöhte nur sechs Minuten später auf 0:2 (27.). Noch vor dem Seitenwechsel kamen die Gastgeber allerdings zum 1:2-Anschlusstreffer, den Kevin Kruth nach einem Freistoß von Mark Szymczewski per Kopf erzielte (39.).

Auch nach der Pause besaßen jedoch die Gäste die besseren Möglichkeiten, dennoch blieb es bis zur Nachspielzeit beim knappen Vorsprung für den Regionalligisten. Für die endgültige Entscheidung sorgte erst der eingewechselte Manuel Glowacz, der von der Strafraumgrenze zum 1:3-Endstand traf (92.). „Wir hätten den Deckel viel früher zumachen müssen, dennoch bin ich mit der Art und Weise unseres Auftretens zufrieden“, sagte Alemannia-Trainer Fuat Kilic im Anschluss an die Partie.

Neben dem FC Wegberg-Beeck und Alemannia Aachen steht auch der 1. FC Düren bereits im Halbfinale des Mittelrheinpokals. Der FCD hatte sich bereits am vergangenen Sonntag knapp mit 0:1 bei Eintracht Verlautenheide durchsetzen können (VIDEO-Spielbericht). Das letzte Viertelfinale wird am 26. März zwischen Viktoria Köln und Fortuna Köln ausgetragen. Einen Tag später findet die Auslosung der Vorschlussrunde statt.

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