Spielabbruch in Höhenberg - "Steimels-Show" in Holweide

D10: Heimspiel des TuS rrh. abgebrochen - Holweide fegt Stammheim weg.

17. März 2014, 13:35 Uhr

Ein wilder Spieltag in der Kreisliga D10: Der Spitzenreiter SC Holweide II fegt weiter unbeirrt durch die Liga. Auch Stammheim II hatte der Elf von Trainer Andreas Künzel nichts entgegenzusetzen und ging 1:7 unter. Mit sechs Toren von nur einem Spieler wurde die Partie zur "Steimels-Show". Wenig Schönes gab es von der Partie TuS rrh. gegen Holweide-Jäger Viktoria Buchheim II zu berichten. Beim Stande von 2:2 wurde die Partie von Schiedsrichter Paul Kluth abgebrochen. Damit hat der SCH vorerst drei Zähler Vorsprung auf die Konkurrenz.

,,Man of the match" Pascal Steimels

Holweides Pascal Steimels erwischte einen Wahnsinnstag. Er allein schoss sechs (!) Tore gegen den Tabellenzwölften TuS Köln-Stammheim II und benötigte dafür gerade einmal rund 25 Minuten. Die Zweite von Stammheim konnte lediglich einen Ehrentreffer entgegensetzen. Ein Tor überließ Steimels schließlich doch noch einem Mannschaftskollegen. Nikita Teplizkij stellte den Endstand her.

Wembley-Tor sorgt für Spielabbruch beim TuS rrh.

Bis zur 70. Spielminute schien die Begegnung zwischen dem TuS Köln rrh. und der DJK Viktoria Buchheim ein spannendes, aber ganz normales Fußballspiel zu sein. Doch dann wendete sich das Blatt: Nach einem Schuss von Buchheim entschied Schiedsrichter Paul Kluth zunächst auf Tor. Doch wenig später ließ er sich von den massiven Beschwerden der Hausherren umstimmen und zeigte "Abstoß" an. Das brachte die Buchheimer wiederum auf den Plan. Nach minutenlangen hitzigen Diskussionen mit Schiedsrichter und Gegenspielern brach Kluth die Partie ab. "Er ließ sich auch von Kompromissen und Beteuerungen nicht umstimmen", erzählt Ishan Türkmen, Trainer der DJK.

Schon früh beim 1:0 durch einen Elfmeter kam es zu Unstimmigkeiten. Buchheims Spieler forderten nach einer Notbremse eine Rote Karte, die der Unparteiische aber nicht gab. Auf der Gegenseite gab es kurze Zeit später eine ähnliche Situation, auch hier trotz Einstimmigkeit beider Trainer kein Platzverweis. Der Trainer des TuS Kölns beschrieb die Leistung des Schiedsrichters wie folgt: "Der bereits etwas ältere Schiedsrichter bewegte sich auf sehr kleinem Radius. So konnte er viele Situationen nur aus der Ferne beurteilen. In diesem Punkt waren sich beide Trainer einig." Nun wird ein Wiederholungsspiel unter besseren Bedingungen angestrebt.

Autor: Marc Borlinghaus

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